wahlkampf
Make love and vote
Politik ist sachlich und trocken – doch das muss nicht sein! Dachten sich zumindest die politischen Gruppen unserer schönen Uni: bei den StuPa-Wahlen wurde Studis Gunst diesmal mit Gefühl umworben – mit viel Gefühl.
Trendsetter schien dabei der bzw. die mysteriöse Olli zu sein: mit tiefroten Plakaten in Herzform wurde ein Asta angepriesen, den wir lieben können.
Subtiler dagegen die Jusos: mit einer roten Rose neben dem Wahlkreuzchen stellten sie die Verbindung zwischen Romantik und Wählen her, während sich der RCDS zu einem kleinen Amor hinreißen ließ, eingebettet ins rote Herzchen, dazu das Versprechen für einen Asta, der uns lieb hat.
Und sogar bis auf Studis Teller reichte die neue Emotionalität in der Hochschulpolitik: „glückliches Gemüse in die Mensa“ forderte KrASS und setzte außerdem auf Katzenpfötchen als Plakatverzierung – wie niedlich!
Fazit: nie war man bei Wahlen mehr um Studis Gemütslage besorgt als in diesem Jahr, wer braucht auch schon soziale/politische/kulturelle Anliegen? Hauptsache, der Asta hat uns lieb und wir ihn auch. Bleibt nur die Frage, wie die neu Gewählten das alles umsetzen wollen – vielleicht mit Kuschelecken für gestresste Studis? Das wäre zumindest ein gemütlicher Anfang...
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